Wir über uns
realgrün  Landschaftsarchitekten

Mariahilfstrasse 6
D-81541 München

Telefon +49  89 61 46 58-0
Telefax +49  89 66 95 13



Mitarbeiter
12-15

Gründung
1985

Arbeitsschwerpunkte
Objektplanung
Grün- / Freiraumplanung
Wettbewerbe / Gutachten
Ausstellungskonzeptionen
Partner

Klaus-D. Neumann
Jahrgang 1956

1976-1983: Studium der Landschaftsarchitektur
an der TU München, Abschluss Dipl.Ing. TU

1984-1986: Zusammenarbeit mit Dr. Werner Nohl,
Forschungsprojekt MAB – Landschaftsästhetik
Freiberuflich tätig als Landschaftsarchitekt
Gründung büro realgrün - Büro für Freiraumplanung
und Landschaftsarchitektur

1992-2000 Professur für Freiraumgestaltung/Gartenarchitektur
an der HSR, Hochschule Rapperswil, CH

01/1999 Partnerschaft mit Wolf D. Auch
realgrün Landschaftsarchitekten

Mitglied in der Architektenkammer Bayern
Mitglied des BDLA, Bund deutscher Landschaftsarchitekten
Wettbewerbsjurys


Wolf D. Auch
Jahrgang 1962

1984-1989: Studium der Landschaftsarchitektur
an der FH Wiesbaden, Abschluss Dipl. Ing. FH

1989-1993: Tätigkeit als Landschaftsarchitekt
im Atelier Stern und Partner in Zürich
Freiberuflich tätig als Landschaftsarchitekt

01/1993 Zusammenarbeit mit Prof. Klaus-D. Neumann
büro realgrün, München

01/1999 Partnerschaft mit Klaus-D. Neumann
realgrün Landschaftsarchitekten

Mitglied in der Architektenkammer Bayern
Mitglied des Deutschen Werkbundes
Wettbewerbsjurys
Philosophie / Arbeitsweise
In unserer Arbeit als Landschaftsarchitekten steht die Planung und Gestaltung der Umwelt im Zentrum. Den Schwerpunkt bilden dabei Interventionen im urbanen, meist öffentlichen Raum. Interventionen, die im Massstab von grossräumlichen Planungen bis zum Entwurf von Einzelobjekten reichen. Neben der Erfüllung funktionaler Anforderungen ist uns hierbei die Entwicklung einer prägnanten Gestaltung wichtig. Prägnanz kann sich nur auf Basis eines durchdachten Konzepts entwickeln. Reduktion und Zurückhaltung sind unserer Überzeugung nach im öffentlichen, urbanen Raum in der Regel die zielführenden Umsetzungen, robuste Strukturen, vielfältig nutzbar - „das Einfache, das so schwer zu machen ist“.

Wir verstehen uns als Landschaftsarchitekten, nicht als Gartenarchitekten - der Garten ist Ausdruck des individuellen Umgangs mit der Natur, die Landschaft ist Ausdruck des kollektiven Umgangs mit Natur. Wir beschäftigen uns deshalb als Landschaftsarchitekten mit einem politischen Thema: ein gesellschaftliches Verständnis, das Begriffe wie Zeit, Dynamik, Veränderung, Potential, also Grundbausteine zukunftsgerichteter Denkmodelle präferiert, wird zwangsweise zu einem anderen Verständnis von Garten und Landschaft kommen, als ein gesellschaftliches Verständnis, das um Begriffe wie Bewahren, Pflege, Sicherung, Ab- und Ausgrenzen kreist.

Verpflichtet sind wir einer analytisch-systematischen Entwurfsmethodik; Landschaftsarchitektur ist das Ergebnis eines intellektuellen Prozesses, nicht das Ergebnis einer rezepthaften Anwendung eines individualistischen Material- und Formenkanons. Ein Prozess, der von der Analyse der Aufgabe und des Ortes ausgeht und darauf aufbauend über ein klares Konzept zu einer angemessenen Entwurfslösung führt.
Unsere Arbeiten reagieren auf den Ort, den Raum, beziehen deutlich Position zum Kontext. Formale Kontinuität im Sinne von erkennbarer Label-Architektur ist nicht unser Ziel, sondern inhaltliche Kontinuität, die zu eindeutigen Formen führt.

Zitat Adorno: Form ist sedimentierter Inhalt.

Entwurf endet für uns nicht mit der Leistungsphase 5 der HOAI. Gerade bei der Umsetzung der Idee in die gebaute Form wird ein Höchstmass von kreativer Disziplin verlangt, um die entwerferische Behauptung in der konkreten Materialisierung umzusetzen.

Um überhaupt zu dem Punkt zu gelangen, an dem die entwerferische Behauptung an der gebauten Realität überprüft werden kann, bedarf es eines langen Prozesses der Kommunikation. Konzeption und Entwurfsidee müssen überzeugend vermittelt werden. Die visuelle Kommunikation unterliegt einem rasanten Wandel, mit ihr verändert sich auch die klassische Darstellung architektonischer Inhalte: Medien wie Internet, Video, 3-D, cad-interaktiv, virtueller Raum markieren das Spannungsfeld der Rezeption. In diesem Bereich erhält unser architektonisches Arbeitsfeld wichtige Impulse von aussen, beispielsweise aus der Grafik oder der Kunst. Bestätigt durch die interdisziplinäre Projektarbeit, beginnend beim Wettbewerb bis zur Realisation von Projekten, sind wir der Überzeugung, dass heute nur noch im Dialog zwischen den unterschiedlichen gestalterischen Disziplinen ein gutes Projekt entstehen kann, das im gesellschaftlichen Kontext Bestand hat - zum Innenhaus gehört das Aussenhaus, zum funktionalen umbauten Raum der funktionale freie Raum, zum positiven Stadtraum der negative Stadtraum. Zum öffentlichen Raum gehört der private Raum, zum Zentrum die Peripherie, der sprawl, zum Autoren-Design das industrielle, anonyme Design.
Ausgehend von einem dialektischen Verhältnis von Gebäude und Aussenraum ist für uns als Landschaftsarchitekten die Frage nach dem Gegensatz, nach Konstanz und Veränderung interessant. Die Konstruktion von Gebäuden zielt in der Regel auf Beständigkeit und Dauerhaftigkeit. Innerhalb des Nutzungszeitraumes wird ein gewünschter Zustand definiert, werden durch Wahl der Konstruktion und der Materialien Veränderungen und Bewegungen minimiert.

Im Gegensatz dazu ist der Aussenraum, der in den meisten Fällen durch das Vorhandensein von Pflanzen zum „Grünraum“ wird, durch ständige Veränderung bestimmt. Der Faktor Zeit ist von Anfang an ein bestimmender. Jede Pflanze wächst, ein gestalterisch definierter Zustand dieses Baumaterials lässt sich nur durch radikale Eingriffe – auch Pflege genannt - auf eine bestimmte Bandbreite reduzieren. In dieser Widerspenstigkeit, dem Entziehen von der endgültigen Manipulierbarkeit, liegt wahrscheinlich eine der Wurzeln der Faszination von grünen Aussenräumen. Der bewusste Umgang mit der Pflanze, mit ihrer originären Eigenschaft - ihrer Veränderungsfähigkeit - ist eines der gestalterischen Grundthemen der Landschaftsarchitektur.

Unsere Arbeit enthält „architektonische“ Elemente und verweigert sich der landläufigen Auffassung, dass Natur per se organische Formen verlangt. Gerade im Zusammenspiel von gebauter Strenge und dem letztendlich anarchischen Verhalten von Pflanzen entsteht gute Landschaftsarchitektur.
Mitarbeiter seit 1985

Ahner Katja
Andreas Ute
Berthold Christian
Böhm Ulrike
Braun Sabrina
Brinkmann Silke
Brock Matthias
Buchelt Annabelle
Burger Martina
Burmeister Jan
De Buhr Christian
Denzinger Angelika
Diehl Christiane
Drechsel Florian
Eicher Christine
Engelmann Oliver
Erdmann Svea
Exner Sebastian
Finsterwalder Marguerite
Forster Florian
Frizen Kristina
Gabriel Susanne
Geller Christian
Geser Andreas
Gilyazova Sevara
Gsella Christian
Hahn Jasmin
Haug Karin
Hermann Corina
Hielscher Sandra
Hilse Jürgen
Hierl Gebhard J.
Huber Stephan
Kammermeier Simon
Keller Martin
Kerler Manfred
Kicherer Andreas
Knauer Petra
Knoll Barbara
Kühne Heike
Lennartz Dietmar
Lesche Elisabeth
Leuprecht Max
Lüdicke Felix
Lutzenberger Petra
Maier Domenik
Matter Elise
Mayer Martin
Meyer Kerstin
Meyer Thomas
Mezger Alexander
Morell Bettina
Mura Pier
Neher Johannes
Nomikou-Kashalkar Irini
Oberbauer Alexander
Pfister Jennifer
Pietzsch Sebastian
Prasch Eva
Richter Vivien
Rockinger Andreas
Roser Mattias
Schalk Günter
Scheid Patrizia
Schloßnikel Michael
Schneeberger Stefan
Schwertl Ursula
Simmchen Carina
Strauß Florian
Teschner Jutta
Timar Peter
Uhr Michaela
Väth Sebastian
Waldau Thomas
Welsch Birgit
Wendeborn Dorothea
Wendt Ariane
Wilk Sabrina
Zörntlein Freya
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